Manuela Rader

Clownerie

Paula

Lieblingsort_Bücherei

Besondere Merkmale:
Laut und mutig werfe ich mich in jedes Abenteuer.

Bei jedem Blödsinn stehe ich in der ersten Reihe. Ich mach mir die Welt wide wide wie sie mir gefällt.

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Aus Paulas Alltag

Heute durfte ich als meine Clown-Figurine „Paula“ wieder Menschen begegnen, in diesem Fall Kindern. Die Kinder haben in der Klasse gerade zum Thema Tierspuren gearbeitet und auf ein Holzstück welche gemalt. Dieses wurde dann auf einen Faden gefädelt und so zu einer Kette gemacht. Ich bin langsam und vorsichtig in die Klasse gekommen, es hat etwas gedauert – aber das tut hier nichts zur Sache. Die Kinder haben mich bereits gekannt und mich erwartet.

Ein Kind, wir nennen ihn hier Hugo, hat anscheinend schon besonders gewartet. Er hat mir das nicht gleich offensichtlich gezeigt, ich konnte in Ruhe alle begrüßen und ankommen. Als Hugos Kette fertig war, brauchte er Hilfe mit seinem Knoten und kam zu mir. Ich knotete souverän meinen Finger in den Knoten und hing an seiner Kette. Sehr vorsichtig und liebevoll half er mir aus meiner Misere, obwohl er mit Sicherheit einer der coolen Jungs aus der Schule ist. Schließlich befreit hängte er mir, noch immer wortlos, die Kette um, sah mich an und umarmte mich innig.

Vor Ort, heute, wie auch jetzt beim Schreiben, werden meine Augen ganz feucht. Ich sah ihn an, berührte die Kette und umarmte jetzt ihn dankbar und lange. Die Klasse wurde auch ruhiger und beobachtete teilweise das Geschehen, besonders die Lehrerinnen. Wir merkten das nicht gleich, weil wir für einen Augenblick im Moment versunken waren, für einen wichtigen Augenblick.

Für mich ist es immer wieder schwer, die einzigartige Magie der Clownfigur in Worte zu fassen, aber solche Situationen beschreiben das sehr gut.

Außerdem, wer verrät in der Magie schon gern die Tricks? Ich werde im Rahmen dieser Arbeit versuchen, einen kleinen Einblick zu gewähren und zu erklären, wie ich diese Magie in den Bereichen der Lebens- und Sozialberatung zu nutzen versuche.

„Heute mache ich mir eine Freude
und besuche mich selbst……..

 

 

…….hoffentlich bin ich daheim.“

Karl Valentin